17. Diessener Keramikpreis vergeben

Es war das bestgehütete Geheimnis rund um den Ammersee: Bereits am Mittwoch hatte die Jury für den Diessener Keramikpreis getagt, aber erst am Donnerstagabend wurden die Preisträger bekanntgegeben: Ausgezeichnet wurden die Britin Rachel Wood aus Welbeck Notts für ein Großgefäß, Emil Heger aus Höhr-Grenzhausen für einen Schalensatz und Kati Jünger aus Laufen für eine Vase aus Mosaikelementen.

Ihre Preise sind gleichwertig, jeder erhält ein Drittel des insgesamt mit 3000 Euro dotierten Preises, den der Brennofenhersteller Rohde auslobt. "Wegen der vielen guten Beiträge war es eine sehr lange Jurysitzung", sagt Marktleiter Wolfgang Lösche, der als Beisitzer dem mit fünf Fachleuten besetzten Auswahlgremium angehörte. Alle zum Thema "Farbklänge der Keramik" eingereichten Arbeiten sind während des Markts im Traidtkasten beim Marienmünster zu sehen. Der mit 500 Euro dotierte Sonderpreis, den Andrea Wolbring mit ihrer Firma für Keramikbedarf vergibt, ging an das Töpferhilfswerk "Empty Bowls". Die Aktion zugunsten von "Promoting Africa" ist ein Erfolg: Schon am ersten Markttag wurden 700 mit Suppe gefüllte Schalen verkauft.

Zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung: Keramikpreis vergeben

Bilder: Anja Bach www.diessen.de

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